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Samstag, 28. Juli 2012

Wenn dein Boot untergeht und du gar nichts mehr verstehst.

Wie kannst du dir so sicher sein?
Du bist doch viel zu wütend, 
um irgendwas zu sehen.
Du schreibst dich selbst mal groß mal klein.
Am Ende ist's verwirrend.
und sehr schwer zu verstehen.
Ich weiß nur, es wird regnen
und hört so schnell nicht auf.
Glaub mir, es wird kälter.
Wann hört das wieder auf?

Wie versprochen hier der abendliche Post.
Irgendwie bin ich grad in ziemlich depressiver Stimmung.
F: 2 Scheiben Mischbrot mit fetter Nutella (ungefähr 300kcal)
M: keine Ahnung. Zu viel jedenfalls (knapp 600 würd ich sagen -.-')
A: 2 Scheiben Mischbrot mit Ketchup und Spiegelei und Käse (irgendwas bei 500)
Zwischendurch: Kekse (rund 200kcal)
Eigentlich genau die Menge, die ich bei normaler Belastung brauch. Sogar immer noch darunter. Aber ich fühle mich gefräßig... und niemand merkt, wie nah ich am Heulen bin....

Ist da draußen kein Licht?
Wolken nehmen dir die Sicht?
Auch im Regen, auch im Regen
siehst du mich!
Wenn dein Boot untergeht
und du gar nichts mehr verstehst.
Auch im Regen, selbst im Regen,
find ich dich!

Habe außerdem einen Text geschrieben. Eher ein  Lied, was noch keine Melodie hat... Aber es ist noch nicht fertig. Wenn's fertig ist, poste ich es hier...
Fotos von der Schnitzeljagd gibt's dann bald. Hoffe ich jedenfalls. Auf einigen Bilder sehe ich sogar ziemlich schlank aus...
UND! Ich bin die leichteste im Verein^^ Meine Trainerin wiegt mit 165cm zwar nur 45,6kg (haha....) und ist somit schlanker als ich, aber ich schaffe es auch noch, dünner als sie zu sein :D

Zersäg den Ast, auf dem du sitzt.
Spring ab, fang an zu laufen.
Das kann ich für dich nicht.
Lass von dir hör'n, wenn's soweit ist.
Du musst dich auch nicht ändern.
Es ändert sich für dich!

Regenbogen ...

Donnerstag, 19. Juli 2012

Und schon wieder häng ich hier...

Es ist wie letztes Jahr.
Eine tiefe Phase der völligen Sinnlosigkeit. Mir ist schlotterkalt und ich habe auf nichts Bock. Ich kann nicht schlafen und nicht wach sein. Zum leben zu müde, zum Schlafen zu wach. Alles ist so ... leer. Trostlos und leer. Ich hasse Leere. Sie zehrt mich aus.


Mittwoch, 11. Juli 2012

Einsamkeit ist nun wirklich kein guter Gefährte.

Hey Leute.
Ich fühle mich so einsam und verletzlich wie schon seit langem nicht mehr... Mein Wille, abzunehmen und dünn zu sein, ist noch da... Aber die Kraft, das durchzuhalten, Mama anzulügen, meine Freunde zu sehen wie sie sich sorgen - die schwindet... Vielleicht hat Paps ja Recht und ich zieh wirklich nie ... NEIN SOLCHE GEDANKEN DARF ICH NICHT HABEN.
ICH KANN DAS.
ICH SCHAFF DAS.
ICH WILL DAS.

Kleine Ziele. Große Ziele. Kein Gefresse mehr... aber bei Einsamkeit und Traurigkeit und Angst und Wut und Trauer kann ich nicht anders als essen... Vielleicht sollte ich das Leeregefühl wieder kennen lernen. Vielleicht vergeht die Trauer dann... Ein vager Gedanke tut sich mir auf... Wenn ich so dünn bin, dass ich nur noch an dünn sein, atmen und Hunger denken kann, müssten doch Angst, Trauer und Einsamkeit verschwinden, oder nicht? Ach Leute. ICH KANN NICHT MEHR!!!!
Dreht die Zeit zurück... so 5 oder 6 Jahre... Da war die Welt noch ... nein, war sie nicht, aber sie war um Längen besser, als jetzt....

Alles Gute,
Regenbogen ...
PS: S hat kein Bock auf mich.. Hörte sich ziemlich niedergeschlagen an... Abgelenkt irgendwie beim Telefonieren... Ob alles okay ist? mit mir redet ja keiner -.-'
ZU VIEL!




Donnerstag, 14. Juni 2012

Arschlöcher. Alle beide. Bringen mich zum Heulen.

Huchala.

Joa, Leute.

Ich bin krank. Und keiner weiß, was es ist. Ich hab das Gleiche wie mein Vater. Und der liegt im Krankenhaus. Super.
Mir gehts auch dementsprechend. Aber dennoch hab ich heute kaum etwas gegessen.

F: Nichts
M: 190g Babybrei (Sorte: Erdbeer-Joghurt, 135kcal)
A: 3 Salzstangen

Sport: Nichts *haha*

Mit R geht es langsam den Bach hinunter. Ich chatte gerade mit ihm. Er macht sich Sorgen, weil wegen Ritzen und Hungern und so. Und weil ich ihn nicht in meiner Nähe haben will und da eine Mauer ist und ich sowieso ne sch*** Freundin bin und nie Zeit habe und total beziehungsunfähig bin. Ich glaube, bald ist Schluss. Das mit den zwei Wochen war, denke ich, zu viel versprochen. Naja, auch gut.
Kann ich alleine meinen Weg gehen.

Vielleicht rede ich mal wieder mir Frau Dr. Horn, meiner Psychotante. Ich war seit Ende November nicht mehr da. Aber vielleicht steckt sie mich dann in die Klapse. Ach Mensch. ICH BRAUCHE HILFE!
Von irgendwem ...

Regenbogen ...

Sonntag, 10. Juni 2012

How does it feel?

I'm not afraid of anything.
I just need to know, that I can breathe.
And I don't need much of anything.
But suddenly, suddenly.
I am small and the world is big.
All around me is fast moving.
Surrounded by so many things.
Suddenly, suddenly.

How does it feel
to be different from me?
Are we the same?
How does it feel
to be different from me?
Are we same?
How does it feel?

I am young and I am free.
But  I get tired and I get week.
I get lost and I can't sleep.
But suddenly, suddenly.

How does it feel
to be different from me?
Are we the same?
How does it feel
to be different from me?
Are we same?
How does it feel?


Would you comfort me?
Would you cry with me?


I am small and the world is big,
but I'm not afraid of anything.

Dienstag, 5. Juni 2012

Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, deine Augen habn dich verraten.

Wie soll ich jemals meine Probleme besprechen, wenn alle meinen, ich sei egoistisch?
Wie soll ich jemandem sagen, dass mir etwas nicht passt, wenn ich dann fies bin?
Wie soll ich jemals jemanden erreichen, wenn er ein falsches Bild über mich hat?

SOLL ICH EWIGKEITEN LANG DAS LIEBE NETTE KLEINE SÜSSE NIE MECKERNDE IMMER FREUNDLICHE HILFSBEREITE SCHÜCHTERNE MÄDCHEN BLEIBEN?!


NEIN ICH WILL DAS NICHT!
Ja, Mama ... Ich bleibe es.

An E und all die andren, die dauernd etwas an mir auszusetzen haben:
ICH WILL AUCH MAL MECKERN DÜRFEN!
Vielleicht bin ich dann in diesem Moment egoistisch, aber darf ich nicht auch mal etwas auszusetzen haben?
Soll ich es hinnehmen, dauernd versetzt zu werden?
Soll ich es ignorieren, diese Angst, alleine zu sein?
Soll ich mit der Wut, der Enttäuschung, der Angst, der Trauer, dieser explosiven Mischung, leben?
Nicken und nichts tun?

ICH WILL DAS NICHT!

Das habe ich letztes Jahr gemacht.
Wisst ihr was passiert ist?
Ich bin zusammen gebrochen.
Ich habe zweimal versucht, mich umzubringen.
Ich habe geweint.
Ich war bereit gewesen, in die Klinik zu gehen.
Ich habe meinen Arm aufgerissen.

Es fängt genauso an, wie damals.
Als sie sich trennen wollten.
Ich bin wieder Luft.
Und niemandem Gut genug.
Wann hört das auf?
Wann bin endlich wieder das Mädchen, das alle mögen, so wie es ist?
So, als wäre ich perfekt mit all meinen Macken?
Wann ist es den Leuten egal, wie ich mich benehm? Wann ist es ihnen egal, was ich sage? Wann nehmen sie mich ernst? Wann ist ihnen mein Gewicht egal?

Ich habe meinen Willen verkauft.
Ich habe nicht aufgegeben. Aber ich bin nahe dran.
Aber ich verliere nicht.
Nie.
Niemals.
Nein, das tue ich nicht.
Ich will doch nur, dass man mich leben lässt.

Ich will ... ich will ...

ICH WILL SCHREIEN DÜRFEN! ICH WILL LACHEN DÜRFEN! ICH WILL VOR ALLEN LEUTEN WEINEN DÜRFEN!

Allerherzlichste Grüße.
Regenbogen.
ich war auf 44,5 runter.
Willen verkauft: 46,0kg

Freitag, 25. Mai 2012

Wonach das Leben schmeckt.


Meine Hände zittern und sind eiskalt. Wenn ich auf dem Rücken liege, dann ist mein Bauch ein Loch. Meine Becken- und Rippenknochen stechen hervor. Meine Beine sind schlanker geworden, meine Wangenknochen sind klar definiert. Aber niemand scheint, es zu sehen. Ich bin das perfekte Mädchen, die perfekte Tochter, Schwester und Freundin. Eben einfach perfekt. Aber in mir drin ist so ein Bedürfnis. Nach bedingungsloser Liebe. Nach Schreien. Nach Weinen. Nach Knochen und Luft. Mein Leben, mein Alltag, schmeckt nach zurückgesteckten Tränen der Wut, Trauer und des Hasses. Und es schmeckt nach Zigaretten und Dunkelheit. Und nach Einsamkeit und Lügen. Nach Schokoeis und Abführmitteln. Nach Käsebrot und Sport. Nach Nutella-löffeln und Kotzen-gehen. Eigentlich schmeckt es nach nichts. Nur leer.